Keiner kann in Ruhe leben...
...wenn es der Nachbar nicht will
Aber das beruht ja zum Glück auf Gegenseitigkeit! Und wenn einer das Maul mir gegenüber nicht auf bekommt und mir stattdessen hinterfotzig in den Rücken fällt, dann haben wir garantiert oft und lange Spaß miteinander...
April 2009: Trotz der Schreiben und Besuche diverser Ämter und Behörden in den letzten Jahren wird in den Sommern wieder in Gerolsheim "geschmiedet". Im Hof natürlich - wo denn sonst. Mein Nachbar (nennen wir ihn einfach Statler - oder besser Waldorf -- die Ähnlichkeit ist echt verblüffend...) wollte das so. Jedenfalls entschied er sich im Februar ausdrücklich gegen meinen Vorschlag, zwischen den Garagen und der Werkstatt ein "provisorisches" Dach mit einer schallschluckenden Wand zu ihm hin zu dulden, damit ich die anstehenden Karosseriearbeiten im Winter erledigen könne. "Da würde ich mir ja selber untreu werden!" meinte er, als er ablehnte. Na, das ist auf jeden Fall ein schlagendes Argument. Und so logisch...
Selbst mein direkter Hinweis darauf, dass ich die Reparaturen dann machen müsste, wenn das Wetter schön wäre und man eigentlich draußen sitzen könnte, vermochte ihn nicht umzustimmen. Er ist fest davon überzeugt, dass ich solche Arbeiten im Wohngebiet gar nicht machen darf. Wenn er meint... Bisher sind alle ihm zu Hilfe geeilten Amtsschimmel unverrichteter Dinge wieder abgezogen. Es sieht also nicht besonders gut aus - für ihn.
Für dieses Jahr habe ich mich noch zusätzlich mit ein paar Gesetzesauszügen eingedeckt, die mir die Herrschaften Ordnungshüter erst mal widerlegen müssen, ehe eine akute Änderung in Kraft tritt. Hoffentlich bringen sie ihre schlauen Bücher mit...
Aus dem Osten zurück...
Wir haben es Ende Oktokber 2009 und ich verdaue immer noch an meinem Urlaub herum. Meine Gedanken ziehen mich in tausend Richtungen gleichzeitig. Ich weiß noch nicht genau das endgültige Ziel, aber es muss sich was Grundlegendes ändern.Ich hab die neuesten Amtsstreiche von vor dem Urlaub hochgeladen. Hat auch was mit diesem Thema zu tun, deswegen passt das...
Wie man deutlich erkennen kann, bin ich hier nicht passend ausgestattet. Werkzeuge und Maschinen sind reichlich da, lärmempfindliche Nachbarn leider auch. Platz eigentlich auch, aber durch die ganzen Wohngebiet-Nebengebäude ist das Grundstück so verbaut, dass ich mich hier immer wieder selber blockiere. Durch die "offene Bauweise" meiner Freiluftwerkstatt kann ich nichts machen, bei dem ein Dach über dem Kopf sinnvoll wäre, also Blech- und Schweißarbeiten, Lackierarbeiten etc. Arbeiten an Motor, Getriebe oder gar am Unterboden kann ich auch nur machen, wenn der Boden im Hof trocken ist. Auch kann ich nur bedingt was über mehrere Tage stehen lassen, weil der Hof für Jedermann zugänglich ist.
Aber auch die Gebäude sind alles andere als ideal. In die beiden Garagen passen immerhin PKW rein - nur fahre ich gar keinen. Einlagern kann ich auch nur bedingt, weil die Luftfeuchtigkeit in der Winters ungeheizten Werkstatt so hoch ist, dass Kartons aufweichen und sogar Holz im Laufe der Zeit aufquillt. Ein Beheizen wäre auch relativ sinnlos, da ja sowieso das Auto draußen steht und ich dauernd das Tor auf und zu fahren lassen müsste. Eigentlich platzt hier sowieso alles aus allen Nähten...
Eine Halle im Osten soll her. Mittlerweile bin ich dementsprechend käuflich, aber nicht ganz billig...

Wenn die Nachbarn es nicht tun...
...tja, dann muss wohl ich für Recht und Ordnung sorgen...
2009-11-26: Dieses Mal war gleich ein ganzer Weg zugeparkt. Ironischerweise von genau dem Typen, der die letzten Jahre immer wieder versucht, mir das Leben schwer zu machen: Mein netter Nachbar...
Hat ein fettes Schild an seinem Garagentor, dass man seine Ausfahrt freihalten soll. Aber dann den gesamten Weg blockieren, der die rückseitige Zufahrt einiger Grundstücke darstellt. Und der Weg ist sehr schmal, also ist ein Wenden auf Selbigem nicht möglich. Und wenn man in den Weg von der anderen Seite einfahren würde und dann bei der mobilen Straßensperre ankäme, müsste man diesen ganzen Weg rückwärts wieder raus fahren. Das kann ja wohl nicht angehen.
Klarer Fall für Petzman...

Auf ans Telefon und mein Glück probiert. Zuerst war ich ja auch nicht sonderlich erfolgreich. Immer nur die T-Net Box. Hab da auch ein paar Mal drauf gequatscht, aber natürlich ohne eine Reaktion darauf zu erwarten. Um diese Uhrzeit schlafen manche Menschen schließlich schon. Naja, ich hab ja in solchen Dingen eine gewisse Ausdauer.
Das Hoftor war abgeschlossen, somit kam ich nicht an die Klingel. Schade, aber war einen Versuch wert...
Schließlich habe ich es doch geschafft, auf mich aufmerksam zu machen. Und das sogar, ohne andere Nachbarn zu belästigen. Nennt mich Genie...!
Mein darauf folgender Anruf blieb nicht unbeantwortet. Ich erreichte meinen Freund nach kurzem Klingeln. Er war nicht besonders beglückt und versuchte, mir die Unmöglichkeit des Befahrens des hinteren Weges mit der Uhrzeit zu erklären. Na und? Scheißegal! Ist schließlich kein Schild da, das das Befahren auf bestimmte Uhrzeiten einschränkt. Ich wurde gefragt ob ich bekifft wäre (nö, nicht mal ein Bier hatte ich getrunken) oder ihn verarschen wolle (nö, ich hätte aber die gleiche Frage an ihn richten können). Er wollte noch wissen, ob das meine normale Arbeitszeit wäre. Arbeit? Hatte nicht ER dafür gesorgt, dass ich keine Arbeit mehr anzunehmen brauchte, ohne Ärger mit irgendwelchen Ämtern zu riskieren??? Blöde Frage also. Passt aber zu ihm. Er wollte aber dann plötzlich doch keine Antwort mehr auf die Frage. Ja wie denn nu? Ich bat ihn nochmals sein Auto weg zu fahren, damit der Weg wieder freigegeben wäre. Er meinte nur dass er jetzt runter käme, ich aber in Deckung gehen solle. Jaja...
Aber nach dieser insgesamt 45 Minuten dauernden harten Arbeit (leider unbezahlt und ungedankt) war ich nicht mehr in der Stimmung, irgendwas draußen zu machen. Noch dazu wollte ich meine Deckung (=Haus) lieber nicht mehr verlassen...
Klar dass mich jetzt jeder (der mich nicht kennt) als ein rechtes Arschloch ansehen wird. Wahrscheinlich ist diese Schlussfolgerung auch gar nicht so falsch. Aber erstens geht mir das am Arsch vorbei, was Hinz und Kunz über mich denken (sonst würde ich wohl auch kaum im Netz davon schreiben) und zweitens lege ich mich meistens nur mit den Typen an, die mich anzupissen versuchen.
Ist ja nicht so, dass besagter Nachbar nur mir Ärger machen würde oder den Weg zum ersten Mal zugeparkt hätte...
Das Hoftor war abgeschlossen, somit kam ich nicht an die Klingel. Schade, aber war einen Versuch wert...
Schließlich habe ich es doch geschafft, auf mich aufmerksam zu machen. Und das sogar, ohne andere Nachbarn zu belästigen. Nennt mich Genie...!

Mein darauf folgender Anruf blieb nicht unbeantwortet. Ich erreichte meinen Freund nach kurzem Klingeln. Er war nicht besonders beglückt und versuchte, mir die Unmöglichkeit des Befahrens des hinteren Weges mit der Uhrzeit zu erklären. Na und? Scheißegal! Ist schließlich kein Schild da, das das Befahren auf bestimmte Uhrzeiten einschränkt. Ich wurde gefragt ob ich bekifft wäre (nö, nicht mal ein Bier hatte ich getrunken) oder ihn verarschen wolle (nö, ich hätte aber die gleiche Frage an ihn richten können). Er wollte noch wissen, ob das meine normale Arbeitszeit wäre. Arbeit? Hatte nicht ER dafür gesorgt, dass ich keine Arbeit mehr anzunehmen brauchte, ohne Ärger mit irgendwelchen Ämtern zu riskieren??? Blöde Frage also. Passt aber zu ihm. Er wollte aber dann plötzlich doch keine Antwort mehr auf die Frage. Ja wie denn nu? Ich bat ihn nochmals sein Auto weg zu fahren, damit der Weg wieder freigegeben wäre. Er meinte nur dass er jetzt runter käme, ich aber in Deckung gehen solle. Jaja...
Aber nach dieser insgesamt 45 Minuten dauernden harten Arbeit (leider unbezahlt und ungedankt) war ich nicht mehr in der Stimmung, irgendwas draußen zu machen. Noch dazu wollte ich meine Deckung (=Haus) lieber nicht mehr verlassen...

Klar dass mich jetzt jeder (der mich nicht kennt) als ein rechtes Arschloch ansehen wird. Wahrscheinlich ist diese Schlussfolgerung auch gar nicht so falsch. Aber erstens geht mir das am Arsch vorbei, was Hinz und Kunz über mich denken (sonst würde ich wohl auch kaum im Netz davon schreiben) und zweitens lege ich mich meistens nur mit den Typen an, die mich anzupissen versuchen.
Ist ja nicht so, dass besagter Nachbar nur mir Ärger machen würde oder den Weg zum ersten Mal zugeparkt hätte...
Leider hatte ich nicht jedes Mal Fotos gemacht. Aber in Zukunft werde ich die Knipse wohl öfters dabei haben - und ihn auch gerne darauf hinweisen, wenn aus Versehen wieder mal der Weg blockiert ist...
Tja, lieber Nachbar, mit Deinen Nachbarn auf der anderen Seite hast Du vielleicht leichtes Spiel, weil die alles tun, nur um ihre Ruhe zu haben. Ich nicht. Und da kannst Du offene und verdeckte Drohungen aussprechen wie Du magst (so von wegen Pistolen im Haus weil im Schützenverein und so...)! Über Deine Reifenplattmachgeschichte sprachen wir ja schon Anfang des Jahres, aber selbst damit kommst Du nicht weit. Und die netten Fotos meines Hofes vom Herrn mit dem silbernen Auto und dem grimmigen Blick kannst Du Dir quer da einführen, wo keine Sonne hin scheint...!
Viel Spaß dabei...!
Tja, lieber Nachbar, mit Deinen Nachbarn auf der anderen Seite hast Du vielleicht leichtes Spiel, weil die alles tun, nur um ihre Ruhe zu haben. Ich nicht. Und da kannst Du offene und verdeckte Drohungen aussprechen wie Du magst (so von wegen Pistolen im Haus weil im Schützenverein und so...)! Über Deine Reifenplattmachgeschichte sprachen wir ja schon Anfang des Jahres, aber selbst damit kommst Du nicht weit. Und die netten Fotos meines Hofes vom Herrn mit dem silbernen Auto und dem grimmigen Blick kannst Du Dir quer da einführen, wo keine Sonne hin scheint...!
Viel Spaß dabei...!
2009-11-27, ca. 23:30 Uhr
Gerade hat mir der Nachbar (wieder mal Muppet-Show-Opa-mäßig vom Balkon runter) gesagt, dass, wenn ich heute wieder was machen würde, er mich flachlegen tät.War das ein Angebot oder eine Drohung? Bei dem Typen bin ich mir ja nicht ganz sicher. Nur weil er mit einer Frau verheiratet ist, heißt das ja noch lange nicht, dass er nicht schwul ist. Mit seinem Pornobalken im Gesicht kann ich mir das sogar gut vorstellen. Sieht jedenfalls mächtig schwuchtelig aus...
Aber danke, ich suche mir die Leute schon selber raus, von denen ich mich flachlegen lasse...

Und wenn es doch eine Drohung gewesen sein sollte??? Dann müsste ich nachher mal abchecken wo er geparkt hat...

Andererseits machen solche Aktionen ja auch nur dann richtig Spaß, wenn die betreffenden Leute am nächsten Tag arbeiten müssen. Also werde ich mich heute wohl lieber um meine Computer kümmern...
Ja sag mal, hältst Du das für christlich?
Nein, ganz und gar nicht. Aber ich kann auch nicht der Punchingball der Ungläubigen sein. Dann gehe irgendwann ich daran zugrunde. Ich will aber auch leben, meine Freiheiten haben.Außerdem kotzt es mich tierisch an, dass einen die Leute mies und respektlos behandeln und anschließend, wenn sie das Echo abbekommen, damit anfangen, dass man sich ihnen gegenüber doch christlich verhalten müsse.
Wenn ich Angebote mache, ein Stück zurück gehe und etwas verändern will, dann springt man mir sofort wieder entgegen und tritt mir abermals auf die Füße. Auf diese Weise lasse ich mich aber nicht mehr zurückdrängen. Die nächsten Entgegenkommen finden nicht mehr von mir statt. Jetzt will ich erst guten Willen sehen, sonst bewege ich mich keinen Millimeter mehr von meinem Standpunkt.
Am 21.01. und 22.01.2010 ...
... parkte wieder der bekannte Opel Astra halb vor dem Weg. Donnerstag gegen 16:45 Uhr und Freitag gegen 16:00 Uhr. Das hat also Methode. Naja, ich bin erst mal ein paar Tage nicht in Gerolsheim, da kann der Nachbar mal verschnaufen. Ich komme wieder...!
...und am 23.02. war ich auch gerade mal wieder zugegen (17:15+(Foto)17:48)...
...am 27.02. gegen 18 Uhr...
Herr Nachbar hatte derweil einen genialen Einfall...
...und holte zum Gegenschlag aus...Hier geht es weiter...









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