Planung und Vorbereitung
Der Ausbau hat ein paar Anforderungen zu erfüllen, die vielleicht nicht unbedingt Jedermanns Sache sind, die ich aber unbedingt so haben möchte. Ich brauche keinen großen Luxusschnickschnack und lege auch keinen Wert auf massives Teakholz oder cognacfarbenes Leder. Einfach und praktisch soll es sein - für Happy, mich und ggf. noch eine(n) Mitfahrer(in).Bedingungen:
- Kleine Kochmöglichkeit
- Sitzgelegenheit für 2-3 Personen
- Festbett
- Gästebett
- Nasszelle für Porta Potti und als Wasch-/Duschgelegenheit
- Höhle für Happy
- Standheizung (Gas und ohne Strom betreibbar!)
- Frischwasserversorgung über Kanister und ohne Pumpen
- Schließbarer Durchgang (Schiebetür) zum Fahrerhaus
- Keine neuen Ausschnitte in den Seitenwänden -> Kastenwagenoptik
- Kofferraum für Fahrrad, Wasservorrat, Gaskasten, Werkzeug und was man so unnötig mit rum schleppt
Und dabei kam dann erst mal das heraus:
Die Schiebetür, die nicht direkt hinter der Beifahrertür (wie es eigentlich auf den Bildern des Verkäufers zu sehen war) angebracht, sondern etwas nach hinten versetzt ist, schien mir zuerst ein riesiger Nachteil zu sein. Aus jetziger Sicht könnte man die als regelrechten Segen betrachten. Die hinter dem Beifahrer angeordnete "tote Ecke" drängt sich geradezu für eine geräumige Nasszelle auf. Macht man hinter den Fahrersitz längs einen großen Schrank, ergibt sich ganz automatisch der Durchgang nach vorne.
Wenn der hintere Bereich durch mein Festbett (quer) und einen großen Kofferraum darunter verplant ist, ergibt sich der Rest quasi von selber. Die Sitzgruppe muss sich zum Bett wandeln lassen und kommt auf die Fahrerseite, weil sie nicht zwischen die Schiebetür und mein "Hochbett" passen würde. Passen tut dort stattdessen ein Küchenblock mit Kühlschrank und Heizung. Und da ich wegen der Radkästen sowieso eine Bodenerhöhung brauche, bietet sich eine kleine Treppe zum Bett an.
Wenn der hintere Bereich durch mein Festbett (quer) und einen großen Kofferraum darunter verplant ist, ergibt sich der Rest quasi von selber. Die Sitzgruppe muss sich zum Bett wandeln lassen und kommt auf die Fahrerseite, weil sie nicht zwischen die Schiebetür und mein "Hochbett" passen würde. Passen tut dort stattdessen ein Küchenblock mit Kühlschrank und Heizung. Und da ich wegen der Radkästen sowieso eine Bodenerhöhung brauche, bietet sich eine kleine Treppe zum Bett an.
Also erst mal wieder raus mit den widerlichen Bodenplatten. Neue hatte ich schon in Schauernheim besorgt. Aber bevor sie Einzug halten können, müssen die ganzen Hilfsrahmen entrostet und versiegelt werden...
Keine Ahnung ob ich vor dem Erstellen des ersten Plans was Schlechtes gegessen hatte oder mich einfach von einer fixen Idee hatte leiten lassen. Jedenfalls ist der Fahrersitz nebst Konsole weiter im Innenraum, als ich es gedacht hatte. Vielleicht hätte ich das vorher mal ordentlich messen sollen und nicht einfach eine Schätzung abgeben... 
Aber egal, beim Entkernen ist es noch aufgefallen - und das ist bei Weitem früh genug. Kurzerhand wich die Nasszelle doch wieder auf die Fahrerseite (das war mein erster Gedanke gewesen, den ich aber nie zu Papier brachte). Zwischen Nasszelle und Sitzgruppe kommt dann wohl ein kleiner Schrank. Ebenso in die Ecke vor der Schiebetür.
Alternativ hätte ich jetzt die Option, den Küchenblock rechts vor die Schiebetür zu machen und rechts hinter der Schiebetür einen Schrank zu bauen. Aber irgendwie behagt mir das nicht...
Wenn doch nur die Schiebetür nicht so weit hinten säße...
Nun gut, ich mache jetzt erst mal das, was ich am besten kann: Kaputt...

Aber egal, beim Entkernen ist es noch aufgefallen - und das ist bei Weitem früh genug. Kurzerhand wich die Nasszelle doch wieder auf die Fahrerseite (das war mein erster Gedanke gewesen, den ich aber nie zu Papier brachte). Zwischen Nasszelle und Sitzgruppe kommt dann wohl ein kleiner Schrank. Ebenso in die Ecke vor der Schiebetür.
Alternativ hätte ich jetzt die Option, den Küchenblock rechts vor die Schiebetür zu machen und rechts hinter der Schiebetür einen Schrank zu bauen. Aber irgendwie behagt mir das nicht...
Wenn doch nur die Schiebetür nicht so weit hinten säße...

Nun gut, ich mache jetzt erst mal das, was ich am besten kann: Kaputt...
Und weil das Zerlegen so viel Spaß gemacht hatte, kam heute auch noch der Himmel auf den Boden der Tatsachen - äh - Werkstatt. Anschließend zeichnete ich meinen zukünftigen Durchgang auf die Trennwand. Fahrerseitig für die Nasszelle und beifahrerseitig für einen Schrank passend. Der Durchgang selber misst rund 60 cm Breite. Alles noch ein paar Mal nachmessen (ja, ich hatte Schiss, dass am Ende nichts passen könnte - na und?
), dann kam die Flex zum Einsatz.
Oben ließ ich einen Streifen Blech stehen, damit der Türausschnitt einen optisch sauberen Abschluss hat und die Tür nicht unförmig wird. Um den gesamten Ausschnitt herum will ich einen Rahmen aus Vierkantrohr legen, um die Trennwand wieder zu stabilisieren. Die Rohre verbinde ich mit den originalen Versteifungen, dann sollte das alles wieder ziemlich stabil werden. Im Moment stelle ich mir das so vor, dass am Ende die Dämmplatten der Trennwand wieder rein kommen und der Türausschnitt freigeschnitten wird. Das sieht dann (hoffentlich) gut aus und bildet gleich eine weitere Isolierschicht zwischen Wohnraum und Fahrerkabine...
Während ich mit der Trennwand gespielt hatte, wurden meine Hilfsrahmen im Laderaum wie von Geisterhand immer sauberer. War natürlich kein Geist im Spiel, sondern ein Günter. Mein Nachbar hatte sich wieder mal angeboten, mir zur Hand zu gehen. So ein Angebot würde ich niemals mehr ausschlagen, denn je länger ich die Karre so stehen sehe, umso weniger kann ich mir vorstellen, dass sie jemals fertig wird...
Und jetzt? Ich hätte gerade noch etwas Zeit... Ah, da waren doch noch ein paar kleinere Roststellen. Die könnte ich gleich noch mit Epoxy-Brunox behandeln. Gesagt, getan. Aber da muss ich morgen nochmal ran. Ein paar Stellen sind nämlich so stark rostig, dass ich erst mal ordentlich kratzen müsste... - aber nicht um die Uhrzeit...
), dann kam die Flex zum Einsatz.Oben ließ ich einen Streifen Blech stehen, damit der Türausschnitt einen optisch sauberen Abschluss hat und die Tür nicht unförmig wird. Um den gesamten Ausschnitt herum will ich einen Rahmen aus Vierkantrohr legen, um die Trennwand wieder zu stabilisieren. Die Rohre verbinde ich mit den originalen Versteifungen, dann sollte das alles wieder ziemlich stabil werden. Im Moment stelle ich mir das so vor, dass am Ende die Dämmplatten der Trennwand wieder rein kommen und der Türausschnitt freigeschnitten wird. Das sieht dann (hoffentlich) gut aus und bildet gleich eine weitere Isolierschicht zwischen Wohnraum und Fahrerkabine...
Während ich mit der Trennwand gespielt hatte, wurden meine Hilfsrahmen im Laderaum wie von Geisterhand immer sauberer. War natürlich kein Geist im Spiel, sondern ein Günter. Mein Nachbar hatte sich wieder mal angeboten, mir zur Hand zu gehen. So ein Angebot würde ich niemals mehr ausschlagen, denn je länger ich die Karre so stehen sehe, umso weniger kann ich mir vorstellen, dass sie jemals fertig wird...

Und jetzt? Ich hätte gerade noch etwas Zeit... Ah, da waren doch noch ein paar kleinere Roststellen. Die könnte ich gleich noch mit Epoxy-Brunox behandeln. Gesagt, getan. Aber da muss ich morgen nochmal ran. Ein paar Stellen sind nämlich so stark rostig, dass ich erst mal ordentlich kratzen müsste... - aber nicht um die Uhrzeit...

Günter wurde heute mit den Grobarbeiten an den Hilfsrahmen fertig. Super, dann können wir morgen die paar Roststellen brunoxieren, sobald alles entfettet und angeschliffen ist. Wenn das Epoxy Brunox fest ist, kommen zwei dicke Schichten Brantho Korrux in Lichtgrau drüber. Das muss dann wohl ein paar Tage trocknen, bevor endgültig die neuen Bodenplatten montiert werden können...
Netterweise hatte mir der Schlosser Kieslich aus Maxdorf die drei Vierkantrohre angeliefert, die ich dann umgehend zur Stabilisierung der Trennwand eingeschweißt habe. Mit meinem Türdurchgang habe ich jetzt nur noch ein paar Schleifarbeiten vor mir, bevor der grundiert wird. Mit Schweißarbeiten bin ich so weit fertig.
Netterweise hatte mir der Schlosser Kieslich aus Maxdorf die drei Vierkantrohre angeliefert, die ich dann umgehend zur Stabilisierung der Trennwand eingeschweißt habe. Mit meinem Türdurchgang habe ich jetzt nur noch ein paar Schleifarbeiten vor mir, bevor der grundiert wird. Mit Schweißarbeiten bin ich so weit fertig.
Diesen Samstag (22. Aug.) wurde Günter mit der Entwachsung der Hilfsrahmen und ich mit meinem Durchgang fertig. Naja, eigentlich bin ich noch nicht ganz fertig, denn ich hab bim Grundieren gemerkt, dass ich zwei Schweißpunkte übersehen hatte. Aber "fertig" klingt einfach besser, also was soll es... 
Günter hatte die Träger mit Alkohol abgerieben, aber der war mir dann irgendwie doch zu sanft zum Wachs. Also nochmal die gleiche Nummer mit Peter und Bremsenreiniger. Drei Dosen und etliche Lappen später war ich dann zufrieden. OK, den Endspurt hatte ich Peter solo überlassen, weil ich noch unbedingt vor der Sperrstunde die Schweißpunkte am Durchgang verflext haben wollte.
Später grundierte ich noch mein Werk und brunoxierte die sichtbar rostigen Stellen an den Hilfsrahmen. Wieder ein gutes Stück weiter gekommen...

Günter hatte die Träger mit Alkohol abgerieben, aber der war mir dann irgendwie doch zu sanft zum Wachs. Also nochmal die gleiche Nummer mit Peter und Bremsenreiniger. Drei Dosen und etliche Lappen später war ich dann zufrieden. OK, den Endspurt hatte ich Peter solo überlassen, weil ich noch unbedingt vor der Sperrstunde die Schweißpunkte am Durchgang verflext haben wollte.
Später grundierte ich noch mein Werk und brunoxierte die sichtbar rostigen Stellen an den Hilfsrahmen. Wieder ein gutes Stück weiter gekommen...
Heute war ich nicht am Düdo. War schließlich Montag... 
Aber ganz in Ruhe hat er mich doch nicht gelassen. Also hab ich mich mal an die Fertigstellung meiner Grundriss-Zweitausgabe gemacht. Zum Schluss noch schön bunt angemalt - Belohnung muss sein...

Aber ganz in Ruhe hat er mich doch nicht gelassen. Also hab ich mich mal an die Fertigstellung meiner Grundriss-Zweitausgabe gemacht. Zum Schluss noch schön bunt angemalt - Belohnung muss sein...
Bin gerade beim Verflexen der Schweißpunkte des gestrigen Abends. Also jetzt im Moment sitze ich vorm Computer und tippe. Musste aber auch aus der Sonne raus. Ist echt noch heftig warm. Aber ich mache das heute noch fertig... 
Wie man sieht habe ich den ganzen gebördelten Rand inklusive der Befestigungslöcher rausgesägt und dann aus Cheesys Blech ein neues altes Stück eingepasst. Dann vorsichtig immer schön weit auseinander kleine Schweißpunkte gesetzt. Leider nicht vorsichtig genug, jedenfalls habe ich links unten eine fiese Beule eingearbeitet. Toll. Ausgerechnet das. Mal sehen wie schlimm die am Ende ist, dann lasse ich die vielleicht einfach drin. Nur Grundierung und Lack, kein Spachtel und kein Zinn. Einfach eine abstrakte Form mitten im Blech....
So, ich mach mal weiter...

Wie man sieht habe ich den ganzen gebördelten Rand inklusive der Befestigungslöcher rausgesägt und dann aus Cheesys Blech ein neues altes Stück eingepasst. Dann vorsichtig immer schön weit auseinander kleine Schweißpunkte gesetzt. Leider nicht vorsichtig genug, jedenfalls habe ich links unten eine fiese Beule eingearbeitet. Toll. Ausgerechnet das. Mal sehen wie schlimm die am Ende ist, dann lasse ich die vielleicht einfach drin. Nur Grundierung und Lack, kein Spachtel und kein Zinn. Einfach eine abstrakte Form mitten im Blech....

So, ich mach mal weiter...
Heute war ich mit ganz vielen Kleinigkeiten zugange. Hauptsächlich habe ich das Dach und die beiden Trennwandreste mit Bitumenmatten entdröhnt und anschließend die Verkleidungen wieder montiert (Dach) bzw. angepasst und montiert (Trennwand). Außen habe ich mein Schweißwerk der letzten Nacht verschliffen und etliche Mini-Roststellen entfernt bzw. versiegelt.
Den Beifahrersitz habe ich mir auch nochmal angesehen. Mir kommt die Sitzhöhe etwas gewaltig vor, wobei die nicht mal wirklich größer ist als bei der originalen Bank. Vielleicht täuscht das aber auch, weil die Sitzfläche weiter vorne ist als bei der Bank. Aber man soll ja später entspannt sitzen können, also darf die Lehne nicht zu steil stehen.
Den Beifahrersitz habe ich mir auch nochmal angesehen. Mir kommt die Sitzhöhe etwas gewaltig vor, wobei die nicht mal wirklich größer ist als bei der originalen Bank. Vielleicht täuscht das aber auch, weil die Sitzfläche weiter vorne ist als bei der Bank. Aber man soll ja später entspannt sitzen können, also darf die Lehne nicht zu steil stehen.
Günter hatte am Samstag Vormittag die Hilfsrahmen nochmal angeschliffen, also konnte ich auch gleich meines Amtes walten und das Brantho Korrux auftragen. Gesagt, getan. Ich staunte aber nicht schlecht, als ich kurz vor der Hinterachse ankam und die erste Dose leer war. Eigentlich dachte ich, dass ich mit den beiden Dosen auch beide Schichten aufbringen könnte. Naja, immerhin konnte ich eine Schicht komplett auftragen, die kann jetzt erst mal bis Dienstag reifen. Dann kommt Nachschub vom Korrosionsschutz-Depot...
Damit die Wartezeit nicht zu lang wird, habe ich heute den Beifahrersitz auf die Klappkonsole passend gemacht und den vorderen Anschlag so weit versetzt, dass die Kopfstütze nicht gegen die Frontscheibe hauen kann, selbst wenn man sich am vorgeklappten Sitz abstützt. (Wow, so viel Information in einem einzigen Satz...
)
Die Strebe, die den hinteren Bügel beim Vorklappen des Sitzes einklappt, muss ich wohl noch versetzen. Derzeit habe ich einen Versuchsaufbau mit einer 15mm kürzeren Strebe verbaut, aber das will mir nicht so recht gefallen, da die hintere Stütze ihren Aufstandpunkt jetzt weiter vorne hat als bei der originalen Mercedes-Konstruktion. Nötig war die Strebenänderung, weil die Konsole nicht mehr so weit vor zu klappen geht wie beim originalen Klappsitz. Die Strebe stand ziemlich unschön und weit in den schmalen Durchschlupf. Sie klappt jetzt weiter vor und gibt mehr Durchgang frei.
Ich setze einfach den vorderen Montagepunkt weiter runter und benutze die originale Strebe, dann habe ich alle Probleme beseitigt... - Naja, fast alle...
Die hinteren Flacheisen, an denen der Sitz festgeschraubt ist, bilden recht spitze Ecken in den Durchgang. Die muss ich auch noch entschärfen.
Zum Schluss noch grundieren und neu lackieren, dann sieht die Konsole bestimmt richtig gut aus...
) Die Strebe, die den hinteren Bügel beim Vorklappen des Sitzes einklappt, muss ich wohl noch versetzen. Derzeit habe ich einen Versuchsaufbau mit einer 15mm kürzeren Strebe verbaut, aber das will mir nicht so recht gefallen, da die hintere Stütze ihren Aufstandpunkt jetzt weiter vorne hat als bei der originalen Mercedes-Konstruktion. Nötig war die Strebenänderung, weil die Konsole nicht mehr so weit vor zu klappen geht wie beim originalen Klappsitz. Die Strebe stand ziemlich unschön und weit in den schmalen Durchschlupf. Sie klappt jetzt weiter vor und gibt mehr Durchgang frei.
Ich setze einfach den vorderen Montagepunkt weiter runter und benutze die originale Strebe, dann habe ich alle Probleme beseitigt... - Naja, fast alle...
Die hinteren Flacheisen, an denen der Sitz festgeschraubt ist, bilden recht spitze Ecken in den Durchgang. Die muss ich auch noch entschärfen.
Zum Schluss noch grundieren und neu lackieren, dann sieht die Konsole bestimmt richtig gut aus...

Peter war hier und hat den zweiten Anstrich der Hilfsrahmen durchgeführt. Derweil habe ich die Klappsitzkonsole so weit nachgearbeitet, wie ich mir das vorgenommen hatte. Anschließend habe ich sie zerlegt und die rostigen Stellen mit Brunox versiegelt. Jetzt folgt noch ein Anstrich mit schwarzem Seidenglanzlack, dann darf der Beifahrer Platz nehmen...
Weil Peter mit dem Wohndüdo angereist war, konnte ich seine Sitzkonsole mal näher betrachten, wobei es eine Überraschung gab. Seine vorderen Stützen stehen genau anders herum als meine. Auch hat er eine Anschlagschiene hinter dem Entriegelungsbügel, der die Feder vor zu starker Verdrehung schützt. Und die Löcher, in denen sich der Entriegelungsbügel einhakt, sind bei mir auf der geschweißten Seite und bei Peter - wer hätte es gedacht - auf der glatten Seite. Ist ja toll, dann habe ich ein völlig umgebasteltes Unikat...
Durch die verdreht montierten Vorderfüße kommt das ganze Sitzgestell weiter vor, was meinen relativ kleinen Fußraum erklärt. Aber dadurch kann eine hohe Lehne gemütlich schräg sein und muss nicht wie die Klappsitzlehne kurz und steil sein. Interessanterweise ist der Durchgang hinter den vorgeklappten Sitzen ziemlich gleich. Prima, sehe ich alles nicht als Manko.
Da meine Feder eh schon gebrochen ist und ziemlich altersschwach aussieht, werde ich wohl so eine Anschlagschiene bei mir nachrüsten. Und wenn die Drehfeder endgültig den Geist aufgibt, bekommt die Konsole zwei kleine Hebelarme und eine Zugfeder spendiert...
Weil Peter mit dem Wohndüdo angereist war, konnte ich seine Sitzkonsole mal näher betrachten, wobei es eine Überraschung gab. Seine vorderen Stützen stehen genau anders herum als meine. Auch hat er eine Anschlagschiene hinter dem Entriegelungsbügel, der die Feder vor zu starker Verdrehung schützt. Und die Löcher, in denen sich der Entriegelungsbügel einhakt, sind bei mir auf der geschweißten Seite und bei Peter - wer hätte es gedacht - auf der glatten Seite. Ist ja toll, dann habe ich ein völlig umgebasteltes Unikat...

Durch die verdreht montierten Vorderfüße kommt das ganze Sitzgestell weiter vor, was meinen relativ kleinen Fußraum erklärt. Aber dadurch kann eine hohe Lehne gemütlich schräg sein und muss nicht wie die Klappsitzlehne kurz und steil sein. Interessanterweise ist der Durchgang hinter den vorgeklappten Sitzen ziemlich gleich. Prima, sehe ich alles nicht als Manko.
Da meine Feder eh schon gebrochen ist und ziemlich altersschwach aussieht, werde ich wohl so eine Anschlagschiene bei mir nachrüsten. Und wenn die Drehfeder endgültig den Geist aufgibt, bekommt die Konsole zwei kleine Hebelarme und eine Zugfeder spendiert...

Nachdem ich mich nun doch für einen Sandwich-Boden und etwas Isolierung entschieden hatte, musste ich noch die Auflagen für die unteren Bretter versiegeln. Die Hilfsrahmen waren hier nicht sonderlich rostig, sondern eher dreckig. Ich entschied mich für eine Reinigungskur und eine dick aufgetragene Schicht Brantho Korrux.
Da ich nun schon am Lacksuddeln war, rührte ich gleich noch eine Mischung RAL 3000 an, die dann auf diversen ausgebesserten Stellen für neue Farbe sorgen durfte.
Ein paar Bitumenplatten und der ordentlich gereinigte Bodenbelag durften wieder im Beifahrerbereich Einzug halten. Ebenso das Klappgestell und als krönender Abschluss der Beifahrersitz.
Den unteren Abschluss meines Laderaumbodens bilden 4mm dünne Siebdruckplatten, die mit Sikaflex in die Hilfsrahmen geklebt sind. Es fehlen noch ein paar Stück, weil dem Hornbach das Material ausgegangen war. Heute soll aber der Rest noch geliefert werden...
Nun blieb eigentlich nur noch der Wechsel des Kupplungsgeberzylinders, dann könnte auch schon der Fahrerboden wieder rein. Doch leider hatte mir Roadhouse-Parts einen nicht passenden Zylinder zugeschickt, bei dessen Demontage ich zu allem Überfluss auch noch den Kunststoffanschluss zwischen Zulaufleitung und Zylinder abgerissen habe...
Na toll, dann bestelle ich eben auch noch ein paar Teile beim freundlichen Sternenhändler...
Da ich nun schon am Lacksuddeln war, rührte ich gleich noch eine Mischung RAL 3000 an, die dann auf diversen ausgebesserten Stellen für neue Farbe sorgen durfte.
Ein paar Bitumenplatten und der ordentlich gereinigte Bodenbelag durften wieder im Beifahrerbereich Einzug halten. Ebenso das Klappgestell und als krönender Abschluss der Beifahrersitz.
Den unteren Abschluss meines Laderaumbodens bilden 4mm dünne Siebdruckplatten, die mit Sikaflex in die Hilfsrahmen geklebt sind. Es fehlen noch ein paar Stück, weil dem Hornbach das Material ausgegangen war. Heute soll aber der Rest noch geliefert werden...
Nun blieb eigentlich nur noch der Wechsel des Kupplungsgeberzylinders, dann könnte auch schon der Fahrerboden wieder rein. Doch leider hatte mir Roadhouse-Parts einen nicht passenden Zylinder zugeschickt, bei dessen Demontage ich zu allem Überfluss auch noch den Kunststoffanschluss zwischen Zulaufleitung und Zylinder abgerissen habe...
Na toll, dann bestelle ich eben auch noch ein paar Teile beim freundlichen Sternenhändler...
































































































