Ford Transit Mk1, Oldtimer Bj. 1968
Angeschafft hatte ich den zweiten Transit, weil mir der '82er extrem weichgespült vorkam. Und da die Ersatzteilversorgung für beide Kisten etwa gleich schlecht aussieht, wollte ich lieber doch einen alten Eisenhaufen und holte diesen bei München ab...In der Anzeige wurde er halbwegs brauchbar beschrieben, aber bis da ist es dann doch noch ein langer Weg. Außerdem habe ich zwischenzeitlich gemerkt, dass die Transe auch nicht wirklich größer als der VW Bus ist. Also schon größer, aber nicht wirklich der Unterschied, den ich mir erhofft hatte...
Also wird es nur eine Frage der Zeit sein, bis ich mich auch von diesem Fahrzeug wieder trenne...
Manche Wünsche gehen schneller in Erfüllung, als man zunächst denkt. Am 19. Juli 2009 hab ich den Transit im Auktionshaus mit den 4 bunten Buchstaben eingestellt. Es war mir völlig egal, für wie viel er mich verlassen würde. Hauptsache weg. Daher auch kein Mindestpreis und kein Mindestgebot. Natürlich hoffte ich darauf, die bezahlte Kohle auch wieder zurück zu bekommen.
Jemand fragte nach einem Sofortkauf. Normalerweise ist das gegen meine Prinzipien. Aber wir telefonierten miteinander und der junge Sachse schien in liebevoller Hoffnung auf den Transit zu spekulieren. Wir einigten uns. Später schrieb er mir, dass er schon so lange auf der Suche nach genau so einem Transit gewesen sei.
Ach, echt?
Ich hatte den gleich am Bein gehabt...
Kurz vor dem vereinbarten Abholtermin bekam ich eine Mail, dass der Käufer den Wagen nicht holen kommen könne, da er arbeitslos geworden sei. Na super!
Also wieder zum Auktionshaus, dieses Mal ersteigerte ein Brite die Kutsche. Er meldete sich auch recht schnell und fragte, ob er die Kiste noch ein paar Wochen stehen lassen könnte, um noch mehr Sachen zu ersteigern und dann alles zusammen abzuholen. Hatte ich kein Problem mit, wenn er eine Anzahlung machen würde. Vom Briten wurde nie wieder was gehört...
Jemand fragte nach einem Sofortkauf. Normalerweise ist das gegen meine Prinzipien. Aber wir telefonierten miteinander und der junge Sachse schien in liebevoller Hoffnung auf den Transit zu spekulieren. Wir einigten uns. Später schrieb er mir, dass er schon so lange auf der Suche nach genau so einem Transit gewesen sei.
Ach, echt?

Ich hatte den gleich am Bein gehabt...

Es kam wie es kommen musste
Kurz vor dem vereinbarten Abholtermin bekam ich eine Mail, dass der Käufer den Wagen nicht holen kommen könne, da er arbeitslos geworden sei. Na super!
Also wieder zum Auktionshaus, dieses Mal ersteigerte ein Brite die Kutsche. Er meldete sich auch recht schnell und fragte, ob er die Kiste noch ein paar Wochen stehen lassen könnte, um noch mehr Sachen zu ersteigern und dann alles zusammen abzuholen. Hatte ich kein Problem mit, wenn er eine Anzahlung machen würde. Vom Briten wurde nie wieder was gehört...
Jetzt ist er weg. Erlöst. Danke!
Beim dritten Verkaufsversuch hat es dann endlich geklappt. Nach dieser Vorgeschichte natürlich zum absoluten Spottpreis. Viele potenzielle Käufer waren mittlerweile misstrauisch und boten gleich garnicht mehr mit. Naja...Dennis und sein Vater Detlef kamen wie verabredet hier an. Die Batterie des Transit hingegen wollte mir einen Strich durch die Rechnung machen. Nicht ganz leer, aber zum Starten nach kurzem Leiern doch zu schwach. Eigentlich bin ich ja selber schuld, ich hab nicht mehr daran gedacht, das Ladegerät nochmal dran zu hängen.
Mit der Starthilfebatterie sprang er dann an, ging aber noch ein paar Mal aus. Das festigte natürlich nicht gerade das Vertrauen der frischgebackenen Oldtimerbesitzer. Aber es war wie es war. Nach kurzer Zeit plauderten wir angeregt über den Transit und anderes Alteisen. Ein paar Dinge waren noch für die Überführung zu erledigen. Einerseits tat es mir leid um den Transit, andererseits war ich froh, dieses Problemkind wieder los zu werden.
Der Transit überstand auch diese Überführung klaglos.












































































