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Minderokkultes Wissen

Es fällt auf, dass wir Menschen uns schwer tun in Dingen, die wir nicht erfassen oder begreifen können. Man sieht es daran, dass viele Menschen irgendwelche unsichtbaren Obrigkeiten ablehnen. Wir Christen sind da völlig anders, denn wir glauben an Gott, den wir aber nicht sehen können. Aber: Sind wir wirklich so anders?
Was passiert, wenn ein Wissen aus einer anderen Religion / Glaubensrichtung den Weg in den Einflussbereich des Christentums findet? Dann wollen wir es meistens nicht haben. Ganz extreme Gruppierungen lassen nicht mal Ärzte an sich heran, sondern würden lieber elendiglich verrecken. Umgekehrt sind Ärzte für die meisten Christen gottgewollt und selbstverständlich. Kritisch beäugt werden hingegen oft die Ärzte der psychischen Richtungen, also die uns für eine Diagnose nicht anfassen müssen.

Aber bleiben wir mal bei den uns anfassenden Heilern. Warum wird Heilung durch Handauflegen (Stichwort (z.B.) Reiki - und ich meine damit nicht irgendwelche obskuren Wunderheiler, die stets 5 cm über dem Boden zu schweben scheinen!) von den meisten Christen als Teufelswerk angesehen, obwohl doch genau diese Heilungsmethode mehrfach in der Bibel beschrieben ist? Nur weil wir nicht begreifen können, wodurch sich etwas ändert? Weil wir keine messbare oder beweisbare Basis haben? Haben wir die denn im Bezug auf Gott?
Könnte diese gute und heilende Kraft nicht die gleiche sein, die Jesus genutzt hat? Und kann man es allein durch das Lesen der Bibel ausschließen, dass jeder diese Kraft mobilisieren kann, um sich selber zu heilen oder sein Wohlbefinden zu verbessern? Oder um Werke zu vollbringen, die man sich im normalen Leben gar nicht vorstellen kann? Wenn unser Glaube nur so klein wie ein Senfkorn wäre, könnten wir wahrscheinlich über's Wasser gehen...

Aber nein, das wird alles verworfen, weil man in seinen althergebrachten Meinungen festgefahren ist. Wahrscheinlich so ähnlich wie vor etwa 2000 Jahren, als man sich im Judentum immer und grundsätzlich brav an das gehalten hat, was einem die Thora vorgeschrieben hat. Und im Zweifelsfall konnte man sich einen Pharisäer krallen und den fragen, wie was richtig zu machen ist und wie was zu sein hat. Daran hielten sich alle Juden. Wirklich alle? Gab es da nicht eine bekannte Ausnahme, die dann sogar andere Juden mit ihren Ideen "ansteckte"? Eine Ausnahme, die alles bisher da gewesene mehr oder weniger auf den Kopf stellte...? Jesus oder so...?

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